Was du tun musst, um etwas verändern zu können…

Wer kennt das nicht? Man möchte etwas verändern in seinem Leben, es gibt eine Menge zu tun, und sobald man beginnt darüber nachzudenken, hat man tausend Zweifel und Gegenargumente im Kopf. Bestimmt findest auch du dann tausend Gründe, warum es schief gehen könnte und du am besten doch gar nicht erst beginnen solltest.

Weiß du was?

Das ist ganz normal! Wir alle sind geprägt durch unser bisheriges Leben. Jemand aus deiner Vergangenheit hat dir entweder beigebracht, dass negatives Denken vor größerer Enttäuschung schützt, oder du hast selbst so viele negative Erfahrungen gemacht, dass du einfach für dich beschlossen hast, dass es immer so sein wird und ganz klar immer alles schief geht!

Ist das nicht schrecklich schade, sich selbst sofort immer so die Luft aus den Segeln zu nehmen?

Ich weiß, dass es ganz vielen Menschen so geht! Und ich weiß, dass darum viele Chancen auf Veränderung direkt im Keim ersticken und niemals stattfinden.

Deshalb möchte ich, dass du das änderst!

Natürlich passieren schreckliche Dinge im Leben. Naturkatastrophen, Schicksalsschläge und ganz persönliche Dramen lassen sich leider nicht vermeiden.  Deinem Gehirn werden unzensiert und ununterbrochen negative Nachrichten zugeführt. Du hast gar keine Chance, diese Informationen zu filtern. Sie sind überall um dich herum. Inzwischen gehst du selbstverständlich immer nur vom Schlimmsten aus. Zusätzlich führst du dauerhaft negative Selbstgespräche über dich. Vielleicht fühlst du dich zu dick, denkst, dass du ein Versager, oder nicht wertvoll bist.

Das alles wiederholt sich inzwischen automatisch schon seit so vielen Jahren, dass diese Art zu denken und zu handeln zu deiner Überzeugung geworden ist. In deinem Gehirn haben sich im Laufe der Jahre so viele Neuronen mit diesen Informationen vernetzt, dass sie jetzt in deinem Unterbewusstsein fest programmiert sind und auf Autopilot ablaufen. Du denkst entsprechend, du fühlst entsprechend und du handelst entsprechend.

Und so steuern deine immer gleichen Gedanken deine immer gleichen Reaktionen auf die immer gleichen Gefühle und Umstände. Täglich. Unbewusst. Ohne, dass du dir Gedanken darüber machst. 

Denn alles, was du oft tust, wird in deinem Gehirn abgespeichert und automatisiert. Das ist auch wichtig und praktisch, denn wenn sich bestimmte Abläufe wie  Zähne putzen oder Schuhe zubinden automatisieren, dann können wir sie tun, ohne darüber nachdenken zu müssen. Bestimmt überlegst du beim Schreiben nicht mehr, mit welcher Hand du das tust. Auch Autofahren kannst du, ohne darüber nachdenken zu müssen. Bekannte Strecken kannst du zurücklegen, ohne auf den Weg zu achten. Das erspart dir eine Menge Energie!

Das Problem ist aber, dass deine Gedanken auch ein Teil von diesem automatisierten Vorgang sind! Und wenn sie zu 90% negativ sind und du meist schlecht über dich denkst, wird das zur negativen Grundeinstellung deines Gehirns.

Und wenn du Negativität ausstrahlst, ziehst du auch Negativität an! 

Daher ist es super wichtig, dass du dir angewöhnst darauf zu achten, was du den ganzen Tag so denkst, damit du es positiv verändern kannst!

Das ist nicht ganz einfach, und es geht auch nicht von heute auf morgen. Lernen ist ein Prozess!

1. : Du musst es wollen und du musst wissen, warum du es willst.

2. : Dein WARUM ist dein wichtigster Antreiber in deinem Veränderungsprozess.

Und dann ist es ungefähr so, als würdest du als Rechtshänder beginnen, mit der linken Hand zu schreiben. Genau so, wie du dir dein bisheriges Denken und Verhalten durch Wiederholung eingeprägt hast, kannst du dir auch deine neuen, viel besseren und gesünderen Denk- und Verhaltensmuster angewöhnen.

Aber du musst durchhalten, damit deine gewohnte Programmierung sich nicht immer wieder durchsetzt und so die gewünschte Veränderung verhindert. 

Du musst deine alten Gewohnheiten ganz bewusst ungewohnt machen, um das Ungewohnte zur Gewohnheit werden zu lassen! Es gibt keine andere Möglichkeit! Denn unsere antrainierten Verhaltensmuster sind unglaublich stark.

Das heisst: Üben, üben, üben und wiederholen, wiederholen, wiederholen!

Hast du gewusst, dass du dich zu 95%  des Tages im unbewussten Autopilot-Modus befindest?

Und wie gesagt, das ist super, wenn du einkaufen gehst, Auto fährst, dir einen Kaffee machst, duschen gehst, oder deine Hosen anziehst. Es ist nicht gut, wenn du Standartgedanken hast wie: „Ach, das Leben ist doch Mist, nichts funktioniert, niemand liebt mich, ich kann nichts richtig machen, ich bin nicht wertvoll, …“

Unbewusster Autopilot ist super, wenn er hilfreich ist, und weil er deine Energie und Aufmerksamkeit nicht beansprucht bei alltäglichen Dingen.

Aber wenn er gegen dich arbeitet, ist er ungesund!

Träume dich mal weg… Stell dir dich selbst in deiner Zukunft vor, in der du dich großartig fühlst, dein Selbstwert Funken sprüht und du einfach glücklich bist. Welche Dinge tust du in diesem Zustand? Dieser kleine Sprung in die Zukunft sorgt sicher dafür, dass du eine Idee bekommst, was du jetzt tun oder verändern müsstest…

Und ich möchte, dass du noch einen Schritt weitergehst! Pass ab heute, wenn du deinen Alltag lebst und dir die täglichen kleinen Unannehmlichkeiten passieren, genau auf, wohin deine Gedanken wandern! Werde ganz bewusst und präsent. Höre dir selbst zu und überlege, ob du Dinge sagst und denkst, die dir nicht gut tun!

Und wenn du dich beim negativ denken erwischst, dann schreibe dir jeden einzelnen negativen Gedanken über dich auf! Du musst nämlich unbedingt wissen, welches Programm da bei dir im Hintergrund kontinuierlich läuft!

Welches Denkmuster wurde dir vor langer Zeit einprogrammiert?

Vielleicht hat deine Mutter Dinge gesagt, die dich verletzt haben. Vielleicht hat dein Vater sich falsch verhalten. Vielleicht hat eine Beziehung dich zerstört, vielleicht hattest du einen blöden Chef, der dich andauernd runtergemacht hat. Vielleicht hast du eine schreckliche Scheidung durchgemacht und fühlst dich darum nicht liebenswert. Was immer es ist. Es hat Gedanken in dir ausgelöst, die zu einem festen Glaubens- und Verhaltensmuster wurden und dich jetzt steuern. Diese Muster sind durch andere Menschen und durch deine Erfahrungen entstanden. Mehr nicht. Die Dinge die du dir deshalb über dich selbst sagst, sind nicht wahr. Lass sie los. Ersetze sie durch neue, nützliche und liebevolle Überzeugungen.  

Höre dir selbst zu. Achte auf deine Gedanken, Emotionen und Reaktionen. Schreibe dir alles auf, das ist sehr wichtig, um Verhaltensmuster zu erkennen und zu reflektieren. Grabe deine Gedanken aus deinem Unterbewusstsein aus! Es mag unangenehm sein…

Aber es ist der einzige Weg zur Veränderung! 

 

Ich unterstütze dich gerne bei deinem Wachstum!

Alles Liebe von mir zu dir

Susanne Daniela