Stress zu empfinden bedeutet grundsätzlich, dass Körper und Geist nicht miteinander im Einklang sind!

Sobald dein Körper beginnt Stress-Hormone auszuschütten, befindest du dich urzeitlich gesehen im Flucht- und Kampfzustand. Das ist der Überlebensmodus, in dem das Blut aus dem Kopf in die Beine rutscht, damit du dich entweder verteidigen, oder rennen und dich retten kannst. 

Diese rein körperliche Reaktion hält ca. 60-90 Sekunden an. Danach normalisiert sich der Stresspegel wieder und der Körper regeneriert. In der heutigen Zeit verbringen wir Menschen allerdings 70% unserer Zeit in diesem Überlebensmodus, denn wir sind chronisch im Stress! Das bedeutet leider, dass sich auch unsere internen Vorgänge im Körper, unsere Körperchemie, zu 70% im Überlebensmodus befinden und somit nicht mehr vollständig regenerieren können! Auf Dauer drücken die durch den Stress ausgelösten Hormone dann den genetischen Knopf und machen uns krank!

 

Neurowissenschaftliche Studien bestätigen, dass wir allein durch unsere Gedanken Stressreaktionen im Körper auslösen können!

Wenn du jetzt mal überlegst, was du den ganzen Tag so denkst… sind das eher positive, oder eher negative Gedanken…? Erwischt? Mit Sicherheit sind es weitaus mehr negative Dinge, die dir im Kopf herumschwirren! Und damit bist du nicht alleine!

Ist dir aufgefallen, dass du dich auch schlecht fühlst, wenn du schlecht denkst?

Wir denken ca. 60-70.000 Gedanken am Tag! Und jeden Morgen, direkt nach dem Aufwachen, schießen uns automatisch direkt die Gedanken in den Kopf, die uns Angst machen. 95% dieser Gedanken haben wir auch schon am Vortag gedacht, und am Tag davor, und am Tag davor…

Im Grunde bedeutet das nichts anderes, als dass uns unsere Gedanken krank machen! Mal ganz abgesehen davon, was so ein negativer Gedanken-Modus noch so mit sich bringt. Man ist ständig überfordert und deshalb weniger mitfühlend, hat wenig Verständnis, verurteilt schneller, ist streitlustiger, weniger kreativ, kann sich schlecht konzentrieren, schläft schlecht, usw.

Wir verbringen viel zu viel Zeit in unserem Kopf mit den verbohrten, gewohnten Gedanken und sind absolut getrennt von unserem Instinkt und unserer Intuition. Im Stress richten wir unsere gesamte Aufmerksamkeit auf die Außenwelt, und suchen dort nach Schuldigen für unseren Zustand. Wir sehen alles schwarz, das Leben erscheint sinnlos, hart und ungerecht und als ein ewiger Kampf.

Sehr oft endet das in Depression und Burnout.

Zeit, um aufzuwachen aus der unbewussten Gedanken- Sklaverei und bewusst die Notbremse zu ziehen!

Denn es ist notwendig, dass du aufwachst, dir deine ungesunden Gewohnheiten bewusst machst und aus dem Hamsterrad der immer gleichen Gedanken aussteigst! 

Denn wenn negative Gedanken deinen Körper so stressen können, dass er krank wird, dann kannst du doch auch mit grundsätzlich positiven Gedanken auf Dauer dafür sorgen, dass es dir gut geht, oder?

Und es ein wesentlich sinnvollerer Weg, die dir zur Verfügung stehende Energie positiv zu nutzen! 

Es kommt nur auf deine Bereitschaft an, an deinem Mindest – an dir – zu arbeiten!

Aber wenn du nichts änderst, dann ändert sich nichts!

Niemand von uns schafft es, völlig ohne seelische Blessuren durchs Leben zu gehen. Aber wenn man die Erinnerung daran nicht loslassen kann, und sich noch Jahre später über die schreiende Ungerechtigkeit ärgert, sorgen diese internen, unbewussten Abläufe (deine Gedanken!) dafür, dass du nicht zur Ruhe kommst und permanent in deiner Vergangenheit lebst! Und somit im Stress, der dich krank macht!

Mach dich nicht zum Opfer deiner Vergangenheit! 

Du hast jederzeit die Wahl, etwas zu ändern! Du kannst die ganzen alten Geschichten, die du dir ununterbrochen über dich selbst erzählst, genau jetzt hinter dir lassen! Lass los und erschaffe dich neu. Hab den Mut dazu. ALLES wird sich dann verändern! 

Welches Verhalten, welche Reaktionen oder unbewusste Angewohnheiten müsstest du ändern, damit sich etwas verändern kann? Achte auf die Worte, die du den Tag über so sagst! Beklagst du dich zu oft? Machst du anderen Vorwürfe? Suchst du Ausreden? Tust du dir selbst leid? Du musst dir deiner alten Angewohnheiten so bewusst werden, dass du sie sofort erkennst, wenn sie sich dir auf dem Weg in deine Veränderung in den Weg stellen wollen! Dann können sie dich nicht mehr unbewusst steuern und verlieren ihre Macht.

Du darfst entscheiden, welche Gefühle eindeutig nicht mehr in dein Zukunft gehören! Wie willst du dich ab jetzt NICHT mehr fühlen? Es beginnt mit dir und deinem Entschluss, dass du etwas ändern willst. Nimm dir täglich Zeit für dich alleine. Gönne dir wenigstens 10 Minuten absolute Ruhe, nur für dich!! Wenn du das täglich tust, wird sich deine Realität langsam, aber sicher verändern. Denn durch Ruhe bekommst du Klarheit, und siehst mit der Zeit die für dich nötigen Schritte in die gewünschte Richtung.

 

Und du setzt am wichtigsten Punkt damit an: Bei DIR!